Vom 23. bis 26. September 2014 wird der 50. Deutsche Historikertag an der Universität Göttingen stattfinden. Die MitarbeiterInnen und Studierenden des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte, des Althistorischen Seminars, des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, des Instituts für Historische Landesforschung und des Diplomatischen Apparats freuen sich auf die vielen Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland, auf die Mitglieder des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und des Verbands der Geschichtslehrer Deutschlands, auf Studierende und Schüler sowie auf alle an der Geschichtswissenschaft interessierten Besucherinnen und Besucher.

Auf diesen Seiten finden Sie alle Informationen zum Historikertag. Im Historikertags-Blog werden wir regelmäßig über die Vorbereitungen und Planungen berichten.

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Letzte Beiträge

  • Der Historikertag: von der Honoratiorenversammlung zur integrativen Großveranstaltung

    von Florian Jessensky (Göttingen)

     

    Die Historikertage sind eine seit mittlerweile mehr als hundert Jahren etablierte Institution der deutschen Geschichtswissenschaft. Der Ursprung dieses „akademischen Rituals“[1] liegt im ausgehenden 19. Jahrhundert: Die erste „Versammlung deutscher Historiker“, die im April 1893 in München stattfand, wurde auf Initiative „zufällig zusammengekommener Freunde“[2] mit einem konkreten Anliegen einberufen. Die überwiegend aus dem süddeutschen Raum stammenden „Universitätsprofessoren und Schulmänner“ waren vor allem verärgert über preußische Pläne zur Unterrichtsreform. Doch bei dieser einmaligen Versammlung blieb es nicht. Ihr folgten anfangs jährlich, dann alle zwei Jahre weitere „Historikertage“. Schließlich kam es 1895 zur Gründung des Verbandes Deutscher Historiker, dessen Hauptaufgabe es war, die Historikertage zu organisieren. Die zunächst süddeutsche Veranstaltung wurde im Laufe der Jahre eine gesamtdeutsche Institution. Wie Matthias Middell festgestellt hat, trugen die Historikertage wesentlich „zur Herausbildung einer ‚deutschen‘ Geschichtswissenschaft“ bei, „die sich als Gemeinschaft mit dem Anspruch auf nationale Repräsentanz inszenierte und wohl meist auch empfand.“[3]

    „…da sich die deutsche Zunge erst löst, wenn sie begossen wird.“ – Die wilhelminischen Historikertage

    Die Historikertage boten den Vertretern der Zunft weit mehr als nur die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Vielmehr eröffneten sie Möglichkeiten sowohl für die Vernetzung des Faches nach innen als auch seine Repräsentation nach außen. Dies war von zentraler Bedeutung für die Institutionalisierung der Historikertage.[4] Das „Socialising“ war daher von Beginn an fest verankerter Bestandteil der Versammlungen. Bereits die Teilnehmer des ersten Historikertages nutzten „die von der Hoftheater-Intendanz gebotene Möglichkeit zu ermäßigtem Preis eine der glänzenden Aufführungen der Münchener Oper […]anzuhören.“[5] Der gesellige Teil der Historikertage war zudem der einzige Bereich, für den die frühen Berichtshefte weibliche Beteiligung explizit erwähnen. Ein Ausflug der Teilnehmer „und auch einige[r] Damen“ zum Starnberger See, einschließlich eines „bescheiden[en] aber vergnügt[en] Abendessens“[6], durfte in München nicht fehlen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein immer umfangreicheres Rahmenprogramm, das neben obligatorischen Festveranstaltungen auch Besichtigungen und ganztägige Exkursionen beinhaltete. Zur Vorbereitung des 13. Historikertages, der 1913 in Wien tagte, bildete sich schließlich sogar eigens ein „Damenkomitee“, das sich hauptsächlich aus den Ehefrauen der lokalen Organisatoren rekrutierte.[7] Es kümmerte sich vermutlich um das besonders opulente Rahmenprogramm der Wiener Tagung, welches unter anderem eine Reise im Sonderzug nach Krems mit anschließender Dampferfahrt auf der Donau aufbieten konnte. Daraus sollte allerdings nicht geschlossen werden, dass Frauen nur als „schmückendes Beiwerk“ an den frühen Historikertagen teilnahmen. Im Rahmen der akademischen und beruflichen Räume, die sich Frauen nach und nach erkämpften, war ihnen der Zutritt durchaus möglich. Als Lehrerinnen, Bibliothekarinnen und Archivarinnen nahmen Frauen auch außerhalb der Festveranstaltungen an den Historikertagen der Vor- und Zwischenkriegszeit teil.[8]

    Dennoch waren die Versammlungen dieser Zeit eine Männerdomäne, die mitunter an einen Herrenclub oder Stammtisch erinnerte. Vielleicht zeigte sich hier der genius loci des Ursprungs in München. Denn bereits auf dem ersten Historikertag vertrat die Leipziger Koryphäe Karl Lamprecht in der Debatte über die Frage, „wie Seminare an Universitäten auszurichten und zu leiten“ seien, die Meinung, „Spezialforschung“ lasse sich nur mit „Präparation“ diskutieren. Deshalb gehe er „mit den Studierenden nach der Seminarsitzung ins Bierhaus, da sich die deutsche Zunge erst löst, wenn sie begossen wird.“[9] Dieses didaktische Konzept konnte sich zwar nicht dauerhaft durchsetzen, unter den anwesenden Fachvertretern erntete es aber durchaus Zustimmung. Der gewiefte Wissenschaftsmanager Karl Lamprecht war es denn auch, der als Organisator des 2. Historikertages in Leipzig ein Festessen zum Abschluss der Versammlung einführte. Ausgangspunkt dafür war der „Kommers“, also der ritualisierte abendliche Umtrunk in feierlichem Rahmen, wie ihn vor allem die Studentenverbindungen pflegten. Trinksprüche auf das Wohl der Kaiser Deutschlands und Österreichs, der deutschen Fürsten, gastgebenden Bürgermeister, Universitäts- und Museumsdirektoren sowie natürlich „auf die Damen“ waren dabei für die in Leipzig Versammelten obligatorisch. Mit insgesamt 11 Trinksprüchen setzte der 2. Historikertag damit bereits 1894 einen Maßstab, der – zumindest nach Quellenlage – nicht wieder erreicht wurde. Im Anschluss habe „vortreffliche Stimmung“ geherrscht, die durch „witzige Tafellieder“ noch gehoben worden sei.[10] Der Alkohol blieb ein zentrales Element zur Unterhaltung der Teilnehmenden. So gestaltete sich das Abendprogramm des 4. Historikertages im Jahr 1896 in Innsbruck „durch die lebhafte Teilnahme der meisten Fachgenossen zu fröhlichen Kneipenabenden im ‚Grauen Bären‘, wo der ,Tiroler‘ [Wein] seine Triumphe feierte.“[11] Die Stadt Straßburg kredenzte 1909 anlässlich des 11. Historikertages einen „Ehrenwein“ (Ammerschweierer, Jahrgang 1904), der den Teilnehmern „in freudiger Erinnerung“[12] blieb. Aber nicht nur getrunken wurde im Kreise der Historiker gern. Daneben gehörte es für die jeweiligen lokalen Organisatoren zum guten Brauch, die Teilnehmer zu beschenken. „Literarische Festgaben in reichster Fülle“[13] vom Fotoband über den Reiseführer bis hin zur aktuellen Monographie des jeweiligen Ortskomiteevorsitzenden wurden über die Teilnehmer ausgeschüttet. In Wien gab es beispielsweise 11 „Festgaben“, darunter ein Bildband zur Baugeschichte der Hofburg und ein Album der Stadt.[14]

    Ging es auf dem 1. Historikertag noch vorrangig um das Verhältnis von Politik und Geschichtswissenschaft, dessen Teilnehmer nicht mit Kritik sparten, trat auf den nachfolgenden Historikertagen der politisch-kritische Anspruch „immer mehr zugunsten konventioneller patriotischer Kundgebungen und übersteigerter Loyalitätsbekundungen zurück.“[15] Auch hier war der Leipziger Historikertag von 1894 wegweisend. Im Anschluss an die Trinksprüche des Festbanketts versandte die Historikergemeinde Grußbotschaften an die Kaiser von Deutschland und Österreich sowie an Bismarck, dem man bei dieser Gelegenheit als „größten aller Fachgenossen“ huldigte und die „Dankbarkeit und Treue“ des Historikertags versicherte.[16] Das Grußtelegramm an die Mächtigen stieß allerdings auf wenig Gegenliebe. Wilhelm II. neigte bekanntlich mehr den Naturwissenschaften zu und auch die anderen deutschen Fürsten zeigten der Geschichtswissenschaft mehrheitlich die kalte Schulter. Johann Albrecht zu Mecklenburg nahm als erster und einziger deutscher Fürst am 12. Historikertag 1911 in Braunschweig teil.[17]

    „…reine Arbeitstagung, ohne viel festliches Beiwerk.“ – Die Historikertage der 20er und 30er Jahre

    Mit der festlichen Herrlichkeit war es nach dem Ersten Weltkrieg zunächst vorbei. Durch Krieg, Inflation und Revolution war „die regelmäßige Fortsetzung“ der Historikertage „unerwartet unterbrochen worden.“[18] Die deutsche Geschichtswissenschaft sah sich moralisch diskreditiert, international isoliert und finanziell weitgehend ruiniert.[19] Nicht von ungefähr hatte Anfang der 1920er Jahre ein Berliner Universitätsbibliothekar auf seinem Exemplar des Berichtsheftes des letzten Vorkriegs-Historikertages notiert: „Mehr wird voraussichtlich nicht erscheinen.“[20] Erst im Oktober 1924 fand nach über elf Jahren Pause der 14. Historikertag in Frankfurt am Main statt. Zwei wesentliche Änderungen waren abseits aller personellen und inhaltlichen Kontinuitäten sofort augenfällig: Einerseits genoss die Veranstaltung nun das Wohlwollen der preußischen Regierung, die sie finanziell förderte und Repräsentanten zur Eröffnung entsandte. Die Historikertage machten nun den Schritt von der „Honoratiorenversammlung“ zur „Massentagung“. Mehrere Hundert Teilnehmer wurden zur Normalität.[21] Andererseits wurden die Versammlungen wieder politischer. Insbesondere die „Kriegsschuldfrage“ machte die Geschichtswissenschaft für die Zeitgenossen „mehr als je zuvor zu einem politischen Faktor ersten Ranges.“[22]

    Im Rahmenprogramm waren in der Zwischenkriegszeit jedoch deutliche Abstriche zu verzeichnen. So konstatierte der nationalkonservative Historiker Gerhard Ritter rückblickend, es habe sich beim ersten Historikertag nach dem Ersten Weltkrieg um „eine reine Arbeitstagung, ohne viel festliches Beiwerk“ gehandelt. Im Gegensatz dazu schlage einem aus den Berichten der alten kaiserlichen Zeit mit ihren opulenten Tafelrunden „die Atmosphäre einer völlig fremd gewordenen Welt“ entgegen, „die doch meine eigene Studienzeit umfasst!“[23], so Ritter. Völlig verschwunden war die Opulenz auf den Historikertagen der „Roaring Twenties“ gleichwohl nicht. Immerhin bekam „die Geselligkeit“ nun eigens eine Rubrik in den Berichtsheften reserviert. Gerade in Krisenzeiten legte man bewusst Wert auf den zwischenmenschlichen Kontakt.[24] Zudem verbesserte sich im Gleichklang mit der wirtschaftlichen Situation auch die Ausgestaltung des Rahmenprogramms wieder. Den Höhepunkt bildete dabei der Historikertag von 1926 in Breslau, als über 200 Historiker „und Damen“ im Savoy-Hotel „nach altem Brauche“ tafelten und der Mediävist Richard Koebner eigens für diesen Anlass ein lateinisches Tafellied dichtete.[25] Die „Geselligkeit“ hatte damit zur Freude der Teilnehmenden ihr Vorkriegsniveau wieder erreicht. Lediglich 1927 in Graz kam kurz „Missstimmung“ auf, weil die große Zahl der Besucher sich auf zwei benachbarte Hotels verteilen musste, um gleichzeitig dinieren zu können. Den Eindruck der „deutschen Zersplitterung selbst beim Essen“ konnte der Festredner nur durch die Preisgabe „intimster Regierungsgeheimnisse“[26] dämpfen.

    Nicht nur die Stimmungslage der Historiker änderte sich wieder, als die Weimarer Republik auf ihr Ende zuging. Der 18. Historikertag 1932 in Göttingen war in mehrfacher Hinsicht ein Wendepunkt der deutschen Geschichtswissenschaft.[27] Er trug von Grund auf „einen anderen Charakter als viele seiner Vorgänger“, wie Wilhelm Mommsen für die Vossische Zeitung berichtete.[28] Die Wirtschaftskrise hatte die Pläne für geplante Historikertage in Koblenz und Bonn platzen lassen. Der Verband beschloss daher das Treffen in Göttingen „unter Fortfall aller repräsentativer Veranstaltungen […] im wesentlichen als Arbeitstagung zu veranstalten.“[29] Bescheidenheit war wieder oberstes Gebot geworden.[30] Inhaltlich ging es dagegen durchaus hoch her. Die Historikerzunft richtete sich in Göttingen auf den „Zeitgeist“ aus. Im Kern bedeutete dies, dass sich die Geschichtswissenschaft „dem Konglomerat radikaler völkischer Ansätze und Ideen“[31], insbesondere der sogenannten „Ostforschung“ zuwandte. An diese Entwicklung versuchte der einzige Historikertag nach der „Machtergreifung“ 1937 in Erfurt anzuknüpfen. Er wurde wesentlich von Walter Frank geprägt. Frank – obgleich nicht Parteimitglied – wollte dem von ihm und seinen Mitarbeitern am 1935 gegründeten „Institut für die Geschichte des Neuen Deutschland“ propagierten nationalsozialistischen Geschichtsbild zur allgemeinen Anerkennung verhelfen. Dieses Vorhaben gelang jedoch nur zum Teil.[32] Für Aufsehen im Kollegenkreis sorgte immerhin der Auftritt des Jenaer Agrar-Historikers Günther Franz in SS-Uniform.[33] Demgegenüber knüpften die Organisatoren bei der Repräsentation nach außen eher an „bewährte“ Traditionen an. Die Versammlung sandte ein Grußtelegramm an „den Führer und Reichskanzler“, der sich in seinem Antwortschreiben eine „klarlinige, von völkischem Geist getragene Geschichtsschreibung“[34] wünschte. Zum Abschluss lud Gauleiter Fritz Sauckel zum Empfang ins Weimarer Schloss, bei dem Frank einen Trinkspruch auf „den Zusammenklang von Staat und Geist, von Macht und Kultur“[35] ausbrachte. Zu weiteren Historikertagen kam es während des NS nicht. Sie hörten de facto auf zu existieren.

    Integrative Großveranstaltungen – die Historikertage in der Bundesrepublik

    Der erste Nachkriegshistorikertag fand erst 1949 statt. Wie ein halbes Jahrhundert zuvor, bedurfte es eines konkreten Anlasses für die Neugründung. Deren Hauptinitiator, der schon mehrfach erwähnte Gerhard Ritter, hatte dabei vor allem den Internationalen Historikertag in Paris im Blick. Um hier als „deutsche Geschichtswissenschaft“ auftreten zu können, bedurfte es eines Historiker-Verbandes, der jedoch nur im Zusammenhang mit den Historikertagen denkbar erschien.[36] Der 1949 mit dem ersten Nachkriegs-Historikertag wieder ins Leben gerufene „Verband der Historiker Deutschlands“ (VHD) – seit Ende der 1990er mit dem Zusatz „und Historikerinnen“ – propagierte fortan vor allem gegenüber der DDR-Historiographie einen Alleinvertretungsanspruch der deutschen Geschichtswissenschaft.[37] Zum ersten Verbandsvorsitzenden wurde, auf seinen eigenen Vorschlag hin, Gerhard Ritter gewählt. Auch inhaltlich knüpfte die Institution zunächst an frühere Zeiten an. Veränderungen im Fach, wie etwa die zunehmende Bedeutung der Sozialgeschichte, wurden nur nach und nach erkennbar. Orte, an denen sich Umbrüche und Veränderung im Fach zuerst zeigten, sind die Historikertage ohnehin selten gewesen. Führten hier doch eher die etablierten Vertreter das Wort.[38] Dennoch kam es durchaus zu hitzigen Debatten, wenn es etwa um die „Fischer-Kontroverse“ (Berlin 1964), das Verhältnis zur DDR-Historiographie (Bochum 1990) oder den Umgang mit der NS-Vergangenheit von einstigen Fachgrößen (Frankfurt 1998) ging.

    Mit der prunkvollen Festlichkeit wilhelminischer Prägung war es in der Bundesrepublik endgültig vorbei. Offensichtlich war eine „Veränderung des allgemeinen Lebensstils“[39] vorangeschritten, wie Gerhard Ritter nicht ohne Bedauern feststellte. Die bundesrepublikanische Historikerzunft wollte sich nun nicht mehr als die staatstragende Honoratiorenversammlung früherer Tage inszenieren. Gleichwohl blieben Grundelemente erhalten. So gibt es auf den heutigen Historikertagen weiterhin Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen, zu denen hochrangige Politiker teils gewichtige Reden halten. Auch Exkursionen und eine große Verlagsausstellung gibt es heute noch, diese sogar in weit größerem und vielfältigerem Umfang. Gleichwohl ist der Historikertag allein schon durch die Masse der Teilnehmenden, die Zahl der Sektionen und verhandelten Themen für die Gemeinschaftsbildung der Zunft nicht mehr die zentrale Institution. In Zeiten von Internet und Billigfliegern ist die „Scientific Community“ ohnehin fortwährend vernetzt. Zudem greifen die Historikertage immer mehr über die Grenzen des Faches hinaus. Vor allem die gebotene Vielfalt ist es, die heute die Masse der Teilnehmer anzieht. Aus der kleinen Fachversammlung mit 100 Teilnehmenden ist im Laufe der Zeit eine integrative Großveranstaltung für über 3000 Besucherinnen und Besucher geworden. Der 50. Deutsche Historikertag ist damit im Jahr 2014 einer der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse in Europa. Ob es den 100. Historikertag 2114 auch noch geben wird, das kann freilich niemand sagen. Aber wenn dem so sein sollte, dann wird es sicherlich eine Exkursion ins Grüne geben.

     
    [1] Radtke, Julia: Der Historikertag: Ein akademisches Ritual, URL: http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/der-historikertag-ein-akademisches-ritual. Der Text liefert einen guten Abriss der Geschichte der Historikertage.

    [2] Bericht über die 1. Versammlung deutscher Historiker in München, 5.-7. April 1893, München 1893, S. 1.

    [3] Middell, Matthias: Die ersten Historikertage in Deutschland 1893-1913, in: COMPERATIV, Heft 5-6 (1996),

    S. 21-43, hier: S. 21.

    [4] Vgl.: Lingelbach, Gabriele: Funktion und Entwicklung von Historikerverbänden im internationalen Vergleich, in: GWU 64 (2013), H.3/4, S. 139-152.

    [5] Bericht über die 1. Versammlung, S. 14.

    [6] Ebenda, S. 19.

    [7] Bericht über die dreizehnte Versammlung deutscher Historiker zu Wien, 16. bis 20. September 1913, erstattet von den Schriftführern der Versammlung, München/Leipzig 1914, S. 2. In der Teilnehmerliste sind die Mitglieder des „Damenkomitees“ nicht verzeichnet, jedoch gibt es Übereinstimmungen mit den Familiennamen der teilnehmenden Herren.

    [8] Vgl.: Midell, Historikertage, S. 32.

    [9] Bericht über die 1. Versammlung, S. 18.

    [10] Bericht über die zweite Versammlung deutscher Historiker 29. März bis 1. April 1894 in Leipzig, Liepzig 1894, S. 41.

    [11] Bericht über die vierte Versammlung deutscher Historiker zu Innsbruck, 11. bis 14. September 1896, Leipzig 1897, S. 59.

    [12] Bericht über die elfte Versammlung deutscher Historiker zu Straßburg i. E., 15. bis 19. September 1909, Leipzig 1910, S. 36.

    [13] Ritter, Gerhard: Die deutschen Historikertage, in GWU 4 (1953), S. 513-521, hier: S. 515.

    [14] Bericht über die 13. Versammlung, S. 2.

    [15] Schumann, Peter: Die deutschen Historikertage von 1893-1937. Die Geschichte einer fachhistorischen Institution im Spiegel der Presse, S. 36.

    [16] Kölnische Zeitung vom 4.4.1894, zit. n.: Schumann, Die deutschen Historikertage, S. 51.

    [17] Bericht über die zwölfte Versammlung deutscher Historiker zu Braunschweig, 17. bis 22. April 1911, erstattet von den Schriftführern der Versammlung, Leipzig 1911, S. 2.

    [18] Bericht über die vierzehnte Versammlung deutscher Historiker zu Frankfurt am Main, 30. September bis 4. Oktober 1924, Frankfurt am Main 1926, S. 5.

    [19] Friedrich, Cathrin: Gaudeant historiae – Die deutschen Historikertage in den 1920er Jahren, in: COMPERATIV, Heft 5-6 (1996), S. 58-71.

    [20] Notiz auf dem Titelblatt des Exemplars in der Bibliothek der Humboldt Universität, zitiert n.: Berg, Matthias: Eine große Fachvereinigung? – Überlegungen zu einer Geschichte des Verbandes Deutscher Historiker zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus, in: GWU 64 (2013), H. 3/4, S. 153-163, hier: S. 157.

    [21] Schumann, Historikertage, S. 229f u. 430f.

    [22] So der Regierungspräsident von Wiesbaden in seiner Eröffnungsansprache, Bericht über die 14. Versammlung, S. 10.

    [23] Ritter, Gerhard: Die Deutschen Historikertage, in: GWU 4 (1953), H. 9, S. 513-521, hier: S. 515.

    [24] Friedrich, Gaudeant historiae, S. 65f.

    [25] Bericht über die fünfzehnte Versammlung deutscher Historiker vom 3. bis 9. Oktober 1926, Breslau 1927, S. 89f.

    [26] Bericht über die sechzehnte Versammlung deutscher Historiker zu Graz vom 19. bis 23. September 1927, Graz 1928, S. 45.

    [27] Vgl.: Reitemeier, Arnd: Der 18. Deutsche Historikertag 1932 in Göttingen und die politische Radikalisierung der Geschichtswissenschaft, in: Göttinger Jahrbuch 59 (2011), S. 105-136.

    [28] Mommsen, Wilhelm: Geschichte des Ostens. Eindrücke vom Göttinger Historikertag, in: Vossische Zeitung, 8.8.1932.

    [29] Ebenda.

    [30] Die Protokollanten betonten insbesondere die Einfachheit des Essens, vgl.: Bericht über die 18. Versammlung deutscher Historiker in Göttingen, München/Leipzig 1933, S. 15.

    [31] Reitemeier, Der 18. Deutsche Historikertag, S. 132.

    [32] Frank und seinen Schülern wurde von den etablierten Fachvertretern weitgehend die Anerkennung verwehrt, obgleich sie der NS-Ideologie oft durchaus gewogen waren. Peter Schumann spricht daher von einem „halben Sieg“ für Frank, vgl.: Schumann, Historikertage, S. 406-434. Vgl. auch: Raßloff, Steffen: Zwischen „alter“ und „neuer“ Geschichtswissenschaft. Der 19. Deutsche Historikertag 1937 in Erfurt, in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt 68 (2007), S. 107-114.

    [33] Raßloff, Historikertag, S. 109.

    [34] Botzenhart, Erich: Der 19. Deutsche Historikertag in Erfurt, in HZ, Bd. 156 (1937), S. 659-667, hier: S. 661f. Diese Ausführungen des Frank Mitarbeiters Botzenhart ersetzten das klassische Berichtsheft.

    [35] Botzenhart, Historikertag, S. 667.

    [36] Zur Neugründung des Verbandes und der Wiedereinführung von Historikertagen vgl.: Schulze, Winfried: Deutsche Geschichtswissenschaft nach 1945, München 1989, S. 159-182.

    [37] Vgl. Sabrow, Martin: Der Kalte Krieg der deutsch-deutschen Geschichtswissenschaft 1949-1989, in: GWU 64, 2013, H. 3,4, S. 174-186.

    [38] Vgl.: Blaschke, Olaf: Verband im Umbruch? Herausforderungen und Konflikte um 1970, in: GWU 64, 2013, H. 3,4, S. 164-173.

    [39] Ritter, Historikertage, S. 515.

     

  • Freikarten für Göttinger Geschichtsstudierende!

     
    Der Universitätsbund Göttingen e.V. fördert die Göttinger Studierenden. Dem Seminar für Mittlere und Neure Geschichte der Universität Göttingen sind Mittel für die Vergabe von 50 Freikarten zum 50. Deutschen Historikertag für Göttinger Geschichtsstudierende genehmigt worden. Damit es möglichst fair zugeht, wird gelost. Jede und Jeder der in den Lostopf gelangen möchte, kann sich hier bis zum 23. Juli eintragen. Die Verlosung erfolgt einen Tag später. Spread the word!

    Und auf dem Historikertag dann natürlich die Sektion „Individuelle Verlierer – Kollektive Gewinner? Das Los als Entscheidungsmedium bei Amtswahlen im Mittelalter und Früher Neuzeit“ von Barbara Stollberg-Rilinger und Wolfgang Eric Wagner besuchen.
     

     

  • Neue Exkursion im Programm!

     

    Als neues, spannendes Element im Rahmenprogramm haben wir eine Exkursion zum Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein in das Programm aufgenommen. Vor Ort wird Dr. Susanne Rappe-Weber durch die Burg führen und das Archiv vorstellen.
    Anmeldungen können jederzeit über das Historikertags-Anmeldeformular getätigt  werden, auch wenn man sich bereits für den Kongress angemeldet hat.

    Lesen Sie hier die Exkursionsbeschreibung:

     

    Aufbruch der Jugend im 20. Jahrhundert zwischen Selbstbestimmung und Verführung

    Eine Exkursion zum Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein

    Die deutsche Jugendbewegung, entstanden im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts, war ein faszinierender Mikrokosmos der deutschen Gesellschaft. Sie hat Ideen und Wertvorstellungen, utopische Entwürfe und Stilformen hervorgebracht, die in Wechselwirkung mit der bürgerlichen Mentalität und Kultur starken Einfluss ausübten. Viele Aufbruch‑ und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts waren eng mit der Jugendbewegung verbunden. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein, gegründet 1922, sammelt, sichert und erschließt dazu die historischen Dokumente. Als wissenschaftliche Einrichtung am Erinnerungsort fördert es mit eigenen Publikationen, Tagungen und Ausstellungen die Erforschung von Jugendbewegung und Jugendkulturen. – Ausgehend von der hessischen Burggründung an der Werra (1415) über die Entdeckung und Einrichtung als Jugendburg (1920) führt die Exkursion anhand überlieferter Zeugnisse (Fahnenraum, Gedenktafeln, Archivalien) durch die widersprüchliche Geschichte des „Aufbruchs der Jugend“ während des 20. Jahrhundert.

     

    Burg Ludwigstein
    Burg Ludwigstein
     

     

  • TagungshelferInnen gesucht!

     

    Momentan arbeiten wir in einem Team von insgesamt neun Leuten fleißig an der Organisation des Historikertages. Doch für die Koordination von über 3000 TeilnehmerInnen brauchen wir noch ein wenig Hilfe und suchen darum rund 80 TagungshelferInnen für den September.

    Zu deren Aufgaben gehören die Betreuung von Sektionen und ReferentInnen im ZHG, die Begleitung von Exkursionen in Göttingen und Umgebung sowie die Betreuung des Schülerprogramms. Außerdem sollen die HelferInnen bei der Vorbereitung der Tagungsunterlagen und der Fach- und Verlagsausstellung mitarbeiten. Zusätzlich fallen Aufgaben bei den Eröffnungs- und Festveranstaltungen in der LOKHALLE und der Stadthalle an. Schließlich kommt der Bundespräsident!

    Als Vorbereitung auf die Arbeit beim Historikertag erhalten alle TagungshelferInnen in der ersten Woche eine Brandsicherheitseinführung, eine Schulung im Umgang mit der Präsentationstechnik und nehmen an einem Erste-Hilfe-Kurs teil.

    Bewerben können sich alle Studierenden der Georg-August-Universität bis zum 30.06.2014 mit Lebenslauf über www.historikertag.de/Goettingen2014/tagungshelferInnen. Studierende der Geschichtswissenschaft werden vorrangig berücksichtigt.

    Für die Tätigkeit als TagungshelferIn bietet das Organisationsbüro ein Praktikum im Bereich Veranstaltungsmanagement/Tagungsorganisation im Zeitraum vom 15. bis 26. September 2014 (1. Woche Vorbereitung / 2. Woche Historikertag) an. Das Praktikum wird mit 240,- € entlohnt.

    Wir freuen uns auf alle BewerberInnen.

    Aushang TagungshelferInnen

     

  • Schuleninfopaketpackaktionstagsbericht

     

    „111 Kilometer Stasi-Akten – Und kein Ende der Geschichte?“ und „100 Jahre 1. Weltkrieg – Was hat das mit mir zu tun?“ sind die beiden Sektionen des Schülerprogramms des Historikertages überschrieben. Schon die Titel dieser Sektionen machen deutlich: Hier geht es ganz konkret um das individuelle und direkte Verhältnis von Schülerinnen und Schülern zur Geschichte. Deshalb geht es in den Schülersektionen auch weniger um Vorträge und Zuhören, sondern vor allem ums Mitdiskutieren und Einmischen.

    Das Schülerprogramm am 24. September 2014 mit den Schülervorträgen und Schülersektionen ist ein wichtiges Element der Nachwuchsförderung auf dem Historikertag. Dank der Unterstützung durch die Körber-Stiftung können alle Schulklassen und Schülergruppen, die gerne möchten, kostenlos daran teilnehmen. Anmeldung einfach hier über die Homepage.

    Damit auch alle Bescheid wissen, haben wir Infopakete für alle weiterführenden Schulen in Niedersachsen und Nordhessen in einer Hau-Ruck-Aktion an einem Tag gepackt. Programmhefte, Plakate und Flyer sind auf dem Weg zu den Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern. 25 Postkisten (Größe 3, wie wir jetzt wissen) wurden im Briefzentrum freundlich entgegengenommen.
     
     
    Erkenntnisse des Tages:

    1.  Ein Stapel Flyer fällt ab ca. 40 übereinanderliegenden um.
    2.  Es gibt exakt EINE richtige Variante, Postkisten zu stapeln.
    3.  Ein Stapel Info-Pakete fällt ab ca. 20 übereinanderliegenden um, es sei denn, man stützt sie an der Wand ab.
    4.  Unsere Tische halten über 250 kg Programmhefte aus.

     
     

    Es folgen bildliche Eindrücke:

     

  • HistorySlam – Ausschreibung

     

    HistorySlam auf dem Historikertag. Jetzt bewerben:

    Im Rahmen des 50. Deutschen Historikertags in Göttingen wird am 24. September 2014 um 20.15 Uhr erstmals ein Historyslam stattfinden. Dieser ‚Science Slam‘ der Geisteswissenschaften bietet eine große Vielfalt zu einer ideenreichen Auseinandersetzung mit historischen Forschungsthemen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, bisherige Arbeiten zu präsentieren und in direkten Austausch mit einer breiten Hörerschaft zu gelangen. Außerdem können an diesem Abend neue Kontakte geknüpft und Einblicke in andere interessante Forschungsarbeiten gewonnen werden. Die Verbindung von vermeintlich „staubiger“ Wissenschaft und unterhaltsamen Kurzvortrag soll dem Publikum einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Geschichtswissenschaft geben.
    Die Forschungsarbeiten sollen mithilfe eines ca. fünf-minütigen Vortrags und/oder einer Präsentation vorgestellt werden. Es sind alle Methoden und Requisiten erlaubt, die das Thema Kollegen, sowie Laien fachkundig und trotzdem unterhaltsam vermitteln, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Am Ende entscheidet eine Jury über die drei besten Vorträge des Abends, diese werden jeweils mit 300€, 200€ und 100€ prämiert. Zusätzlich wird ein Preis durch das Publikum vergeben.
    Die Aufforderung zur Teilnahme gilt allen Doktorandinnen und Doktoranden, die historisch arbeiten und ihre Forschungsthemen im Rahmen des Historyslams vorstellen möchten. Auch in ihrer Masterarbeit fortgeschrittene Studierende können sich bewerben.

    Wir bitten um eine E-Mail mit einem kurzen Abriss des Themas und einigen Sätzen zur Motivation bis spätestens 01.07.2014 an doktoranden@historikertag.de.

    Der HistorySlam wird im Slam-erprobten Theater im OP stattfinden.

    Unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung. In Kooperation mit dem British Council.

     

  • Geschichtswissenschaftliche Einrichtungen der Georg-August-Universität Göttingen

     

    Geschichtswissenschaft wird in Göttingen seit der Gründung der Universität 1737 gelehrt. Im 19. Jahrhundert bildete sie sich schrittweise zu einer selbständigen Wissenschaft mit einer eigenen methodischen Grundlegung aus. Zwar behielt sie noch lange einen disziplinübergreifenden Charakter und blieb in der Nähe vor allem zur Politik- und Staatswissenschaft (Dahlmann) – ein Umstand, der es schließlich erlaubte, von einer „Göttinger Historischen Schule“ zu sprechen (Georg Waitz).
    Im Folgenden wollen wir einen kleinen Überblick über die geschichtswissenschaftlichen sowie der Geschichtswissenschaft nahestehenden Einrichtungen der Georgia Augusta geben. Die Beschreibungen stammen zum größten Teil von den Internetpräsenzen der jeweiligen Einrichtungen selbst, wurden der Übersicht halber jedoch verkürzt. Für weitergehende Informationen folgen Sie einfach den Links, die Sie zu den einzelnen Webauftritten führen.

     

    Das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte

    Die Göttinger Geschichtswissenschaft verband nicht nur die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte in einem Seminar (gegründet 1876), sondern bezog immer auch die Historischen Hilfswissenschaften (Gatterer) und die Landesgeschichte (Spittler, Havemann) mit ein. Auch die osteuropäische Dimension der Geschichte ist in Göttingen seit Schlözer im Blick gewesen, ebenso wie die Alte Geschichte.
    Heute profiliert sie sich besonders durch eine forcierte Weiterentwicklung neuerer Ansätze innerhalb der Sozial- und Kulturgeschichte. Dabei wird der enge nationalgeschichtliche Rahmen um europäische wie aber auch außereuropäische Dimensionen erweitert. Mit einer hervorstechend großen Anzahl an Graduiertenkollegs sowie diversen interdisziplinären Einrichtungen ist das Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte hier breit aufgestellt.
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    Das Althistorische Seminar

    Das von Prof. Dr. Tanja Susanne Scheer geleitete Althistorische Seminar Göttingen kann auf eine über einhundertjährige Geschichte zurückblicken. Alte Geschichte existiert an der Universität Göttingen seit 1897 als eigenständiges Fach, das Institut wurde 1955 eingerichtet.
    Heute hat das Althistorische Seminar zwei Standbeine in der universitären Lehre: Mit den altertumswissenschaftlichen Nachbarfächern bietet es den BA-Studiengang „Antike Kulturen“ sowie den eigenen Fachmaster „Geschichte des Altertums“ an. Mit dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte bestreitet es die BA- und MA-Studiengänge „Geschichte“ mit und ohne Lehramtsprofil. In der breit und interdisziplinär ausgerichteten Forschung setzt das Althistorische Seminar Göttingen seine Schwerpunkte im Bereich der Religions- und Kulturgeschichte sowie in der Antikenrezeption.
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    Der Diplomatische Apparat (Institut für Historische Hilfswissenschaften)

    Der Diplomatische Apparat ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Philosophischen Fakultät und wird von Prof. Dr. Hedwig Röckelein geleitet. Er umfasst eine beispiellose Sammlung von weit mehr als tausend Schriftzeugnissen aus Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit, abgefasst in verschiedensten, insbesondere alten und außereuropäischen Sprachen. Schon in der Gründerzeit der Universität existierte ein didaktisch ausgerichtetes „Diplomatisches Cabinet“, das der Diplomatik, der Lehre zur Erschließung und Erforschung von Urkunden, diente, aber auch Handschriften, Siegel und Kupferstich-Reproduktionen barg. Noch im heutigen, 1802 begründeten Apparat bilden Papst-, Kaiser-, Königs- sowie geistliche, dynastische, städtische und bürgerliche Privaturkunden den Grundbestand. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Sammlung von engagierten Wissenschaftlern um zahlreiche weitere Urkunden, Handschriften, Handschriftenfragmente und Siegel sowie neu erstellte Siegelabgüsse und Ablichtungen von Urkunden, Handschriften, Akten, Siegeln und Wappen auf Photographien und Diapositiven bereichert. Um die Recherchemöglichkeiten zu optimieren, werden die Bestände derzeit systematisch erfasst und in eine digitale Datenbank (OPAL – OnlinePortAL digitalisierter Kulturgüter Niedersachsens) aufgenommen.
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    Die Abteilung für Osteuropäische Geschichte (am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte)

    Die Göttinger Osteuropäische Geschichte am Lehrstuhl Prof. Dr. Manfred Hildermeier konzentriert sich in Lehre und Forschung auf die neuere russische Geschichte von Peter dem Großen bis zur Gegenwart. In diesem Bereich gehört sie zu den führenden in Deutschland. Außerdem besteht ein Angebot in der neueren ostmitteleuropäischen Geschichte (Polen, Böhmen/Tschechoslowakei). Der Lehrstuhl verfügt über eine der vollständigsten Bibliotheken für die neuere osteuropäische, besonders die russisch-sowjetische Geschichte in Deutschland.
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    Das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

    Die Schwerpunkte der Forschung am Göttinger Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte liegen auf der Unternehmensgeschichte, der Konsumgeschichte sowie der Geschichte der Globalisierung. Das von Prof. Dr. Hartmut Berghoff (z.Zt. Direktor des DHI Washington D.C.) sowie PD Dr. Ingo Köhler (Vertretung) geleitete Institut vertritt in Forschung und Lehre eine theoretisch angeleitete Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die sich vor allem mit der modernen Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts befasst, aber auch ältere Zeiträume in den Blick nimmt. Dabei setzt es drei inhaltliche Schwerpunkte:
    Erstens befasst sich die Forschung mit Fragen der Konsumgeschichte, oder anders ausgedrückt: der Nachfrageseite der Wirtschaft. Zweitens gilt das Interesse der Geschichte der Unternehmen, die nicht nur als Produzenten von Gütern, sondern auch als gesellschaftliche Akteure begriffen werden. Die historischen Veränderungen der Weltwirtschaft, die mit dem Schlagwort der Globalisierung umrissen werden, bilden den dritten Schwerpunkt. Es bestehen zahlreiche Kooperationen innerhalb der Georg-August Universität Göttingen und mit internationalen Einrichtungen.
    Das Institut bietet zwei eigene Studiengänge an: „Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ als ein Hauptfach im Zwei-Fach-Studiengang BA der Philosophischen Fakultät sowie „Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ als ein Ein-Fach-Masterstudiengang, das von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten wird.
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    Das Institut für Historische Landesforschung

    Das Institut für Historische Landesforschung versteht sich als zentrale Forschungsstelle zur Konzeption und Durchführung von Forschungsvorhaben zur Geschichte Niedersachsens und zur vergleichenden Landesgeschichte. Es wurde im Jahre 1958 mit dem Ziel ins Leben gerufen, „alle Wissenschaften, die sich mit einer historischen Fragestellung dem Lande Niedersachsen zuwenden, zu einer die Fächer und Fakultäten übergreifenden Arbeitsgemeinschaft zusammenzuführen und ihre Untersuchungen aufeinander abzustimmen“.
    Die Leitung des Instituts hat Prof. Dr. Arnd Reitemeier inne. Sie ist seit 1959 mit dem Lehrstuhl für Niedersächsische Landesgeschichte der Georg-August-Universität verbunden, dem einzigen dieser Art in Niedersachsen.
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    Das Zentrum für Theorie und Methodik der Kulturwissenschaften (ZTMK / Center of Modern Humanities)

    Das Zentrum für Theorie und Methodik der Kulturwissenschaften ist ein netzwerkartiger Verbund von über 70 Vertretern und Vertreterinnen der Philosophischen, Sozialwissenschaftlichen und weiterer Fakultäten der Universität Göttingen. Das Zentrum dient (1) der Generierung fächer- und fakultätenübergreifender Drittmittelverbundprojekte mit Schwerpunkten in der Theoriereflexion und Theoriebildung als auch der expliziten Methodenentwicklung der beteiligten Disziplinen sowie (2) der Unterstützung von Einzel- und Verbundprojekten mit kulturwissenschaftlichem Fokus bei der Begründung  theoretisch-methodologischer Fragen besonders im Antragsstadium. Die Notwendigkeit einer Einrichtung eines Zentrums für explizite Theorien- und Methodenreflexion ist das Resultat der Cultural Turns, die die Geistes- und Sozialwissenschaften seit den späten 1980er Jahren nachhaltig verändert haben. Kultur dient dabei als „umbrella term“ für eine sich auf die Turns berufende Modifikation der Arbeits- und Argumentationspraxis. Mit den Cultural Turns entwickelt sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften ein Korpus von Referenztexten, Problemfeldern und Denk- und Argumentationsweisen, die auf einer expliziten Theoriereflexion beruhen. Dabei integriert Theorie sowohl Elemente der Epistemologie und Wissenschaftstheorie als auch der Bildung Einzelfälle übergreifender Interpretations- und Narrationsmuster. Dadurch entwickelt sich eine gemeinsame Sprache, in der sich die geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen trotz der Disparität ihrer Forschungsthemen, -felder und ‑zeiträume miteinander verständigen können. Das Ziel des ZTMK ist es, empirische (Verbund-)Forschung theoretisch besser zu fundieren, die metatheoretische Reflexion in den Nicht-Naturwissenschaften voranzubringen und empirische Forschungen transdisziplinär anschlussfähig und wissenschaftlich reflektierter zu gestalten.
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    Das Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH)

    Die Digital Humanities (DH) sind ein Feld für Forschung, Lehre und Entwicklung, das sich den Berührungspunkten von Elektronischer Datenverarbeitung (EDV) und den diversen Geisteswissenschaften annimmt. In Göttingen werden die DH breiter ausgelegt und beinhalten so auch die Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften.
    Das GCDH ist eine fakultätsübergreifende Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen, das vom Gründungsdirektor Prof. Dr. Gerhard Lauer geleitet wird. Forschung und Lehre sowie die Umsetzung in digitale Infrastrukturen werden am Göttingen Research Campus koordiniert, durchgeführt und weiterentwickelt.
    Das Zentrum ist in enger Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Max Planck Gesellschaft und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel entstanden. Das ausschließlich drittmittelfinanzierte GCDH wird in den nächsten Semestern Studiengänge in Zusammenarbeit mit der Informatik aufbauen, um Studentinnen und Studenten neue Wege in die Geisteswissenschaften zu eröffnen.
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    Das Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (ZMF)

    Das interdisziplinäre Zentrum wurde im Wintersemester 1999/2000 eröffnet, es ist das älteste der insgesamt zehn geisteswissenschaftlichen interdisziplinären Zentren in Göttingen.
    Das ZMF wird von der Philosophischen Fakultät gemeinsam mit der Theologischen Fakultät und der Juristischen Fakultät getragen und vertritt so ein breites Spektrum an Disziplinen, die mit Mittelalter- und Frühneuzeitforschung befasst sind. Sein Direktor ist Prof. Dr. Thomas Kaufmann.
    Verschiedenen Forschungs- und Lehrzusammenhängen dient das Zentrum als institutionelle Plattform, es bietet regelmäßige Diskussions- und Vortragsveranstaltungen an und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Kooperationen am Göttingen Research Campus und darüber hinaus etabliert.
    In das ZMF integriert ist die Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit, ein Fach, das in besonderer Weise auf interdisziplinäre Projekte ausgerichtet ist.
    Im Wintersemester 2006/2007 wurde der Masterstudiengang Mittelalter- und Renaissance-Studien eingerichtet und seit dem 1. April 2009 ist das von Mitgliedern des ZMF initiierte DFG-Graduiertenkolleg „Expertenkulturen vom 12. bis zum 18. Jahrhundert“ hier angesiedelt.
    Das Zentrum bietet mit seinen regelmäßigen Veranstaltungen, den „Göttinger Streitgesprächen“ und den „Göttinger Vorträgen“, einen kommunikativen Rahmen für die auf dem Gebiet des Mittelalters und der Frühen Neuzeit forschenden Göttinger WissenschaftlerInnen und deren Gäste.
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  • Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms

     

    Im Akademiesaal der Aula der Georg-August-Universität wurde gestern das Programm des 50. Deutschen Historikertages in Göttingen der Öffentlichkeit präsentiert.
    Benjamin Bühring (Geschäftsführer), Prof. Dr. Arnd Reitemeier (Sprecher des Ortskomitees), Dr. Nora Hilgert (Geschäftsführerin des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.) sowie Angelika Daamen (Geschäftsführerin von Göttingen Tourismus e.V., unserem Partner für die Anmeldungsabwicklung) stellten das wissenschaftliche Programm sowie allgemeine Informationen zum Kongress Vertretern der Presse vor. Parallel wurde diese Pressemitteilung veröffentlicht:

     

    Historiker tagen zu „Gewinner und Verlierer“
    Programm für 50. Deutschen Historikertag in Göttingen vorgestellt

    (pug) Der 50. Deutsche Historikertag, eine der größten geisteswissenschaftlichen Tagungen Europas, findet vom 23. bis 26. September 2014 an der Universität Göttingen statt. Zur Jubiläumstagung, die vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) gemeinsam mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. (VGD) ausgerichtet wird, werden bis zu 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Schirmherr des Historikertages unter dem Motto „Gewinner und Verlierer“ ist Ministerpräsident Stephan Weil. Der Historikertag hält besondere Höhepunkte bereit: Zum einen die Eröffnungsveranstaltung am 23. September 2014 in der Göttinger Lokhalle mit dem Festvortrag von Bundespräsident Joachim Gauck und zum anderen die Festveranstaltung am 25. September 2014 in der Stadthalle Göttingen mit Festrednerin Prof. Dr. Lyndal Roper von der Universität Oxford sowie Preisverleihungen. Den Abschlussvortrag wird Publizist und Historiker Dr. Wolfgang Schivelbusch zum Thema „Die Psychologie des Rückzugs“ halten.
    Die Besucher erwarten 70 wissenschaftliche Sektionen mit über 450 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland, die größte Fach- und Verlagsausstellung der Geschichtswissenschaften mit über 120 Ausstellern, eigens für Schülerinnen und Schüler ausgerichtete Programmpunkte, die Posterausstellung des Doktorandenforums mit über 50 präsentierten Arbeiten und erstmals ein geschichtsdidaktisches Forum für Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. Prof. Dr. Arnd Reitemeier, Sprecher des Göttinger Organisationskomitees, freut sich sehr, „dass die Universität Göttingen gerade diesen Jubiläumskongress ausrichten darf, der sowohl die große Vielfalt der Geschichtswissenschaften als auch die gesellschaftspolitische Relevanz von Geschichte unter Beweis stellen wird“.
    Die 70 wissenschaftlichen Sektionen bilden die gesamte chronologische wie methodisch-theoretische Breite der aktuellen Diskussionen in der Geschichtswissenschaft ab. Sie reichen von Veranstaltungen zu Fragen der Darstellung von Sieg und Niederlage in der Antike über Sektionen zu Mittelalterlichen Warlords, zur Piraterie in der Frühen Neuzeit bis hin zur Sexualität und Homosexualität im 20. Jahrhundert. Sportliche Wettbewerbe werden ebenso thematisiert wie Popgeschichte, Emotionsgeschichte, das Verhältnis von Wikipedia und Geschichtswissenschaft und kulturgeschichtliche Arbeiten zu Diäten. Gewinner und Verlierer werden unter ökonomischen, politischen, kulturellen, symbolischen und materiellen Gesichtspunkten betrachtet. Das Gedenkjahr 2014 mit seinen zahlreichen Jahrestagen bietet ebenfalls viele historische und aktuelle Bezüge zum Motto „Gewinner und Verlierer“. Der Vorsitzende des VHD, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, weist im Vorwort des Programmheftes aber auch darauf hin, dass das Motto bewusst „einen Kontrapunkt zu der ereignisfixierten Erinnerungskultur setzt und nach Konflikten und Prozessen fragt, an deren Ende ‚Gewinner und Verlierer‘ stehen können“.
    Das Partnerland des 50. Deutschen Historikertages ist Großbritannien, mit dem sowohl die Universität als auch die Stadt Göttingen und das Land Niedersachsen auf vielfältige Weise verbunden sind. Ein Fünftel der über 100 Referentinnen und Referenten lebt und arbeitet in Großbritannien. Mit den Professoren Lyndal Roper, Peter Mandler, Nick Stargardt und Christopher Clark werden gleich mehrere prominente britische Historiker in Göttingen zu Gast sein. „Die Universität Göttingen hat seit ihrer Gründung engste Verbindungen zu Großbritannien. Wir hoffen auf einen spannenden Austausch und sind uns sicher, beispielsweise mit der gemeinsamen Sektion von VHD und der Royal Historical Society zur politischen Psychologie und den Konstruktionen von Nationscharakteren im 20. Jahrhundert die gemeinsame Geschichte auch jenseits der vielen Jahrestage im Jahr 2014 aufzugreifen und historische Bezüge zu aktuellen weltpolitischen Debatten herzustellen“, sagt Prof. Reitemeier.
    Das Programm des 50. Deutschen Historikertages liegt ab sofort als gedrucktes Programmheft vor und ist im Internet unter www.historikertag.de abrufbar. Der Historikertag wendet sich sowohl an ein geschichtswissenschaftliches Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit. Für VHD- sowie VGD-Mitglieder ist die Anmeldung seit heute auf der Internetseite des Historikertages freigeschaltet, alle anderen Interessierten können sich ab dem 15. Mai anmelden.

     

    Kontaktadresse:

    Benjamin Bühring
    Georg-August-Universität Göttingen
    Organisationsbüro 50. Deutscher Historikertag Göttingen 2014
    Heinrich-Düker-Weg 14, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-21283
    E-Mail: benjamin.buehring@phil.uni-goettingen.de

    Dr. Nora Hilgert
    Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.
    c/o Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt, Telefon (069) 798-32571
    E-Mail: geschaeftsstelle@historikerverband.de

     

    Verantwortlicher Redakteur:    Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen    maik.eckardt@zvw.uni-goettingen.de
    Maik Eckardt    Tel. +49 551/39-7827    www.uni-goettingen.de

     

    Das Programm des 50. Deutschen Historikertages 2014 in Göttingen wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Von links nach rechts: Benjamin Bühring, Dr. Nora Hilgert, Prof. Dr. Arnd Reitemeier und
    Das Programm des 50. Deutschen Historikertages 2014 in Göttingen wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Von links nach rechts: Benjamin Bühring, Dr. Nora Hilgert, Prof. Dr. Arnd Reitemeier und Angelika Daamen

     

     

  • Und noch mehr Verstärkung für das Organisationsbüro

     

    Seit Beginn des Monats ist das Team des Organisationsbüros um zwei neue Kräfte reicher:

    Svetoslav Stoyanov kommt aus Berlin und studiert in Göttingen Geschichte und Kulturanthropologie im fünften Bachelor-Semester. Er wird sich für den Göttinger Historikertag der Betreuung des Schülerprogramms annehmen.

    Lisa Hilbig stammt aus Braunschweig und hat ihr Bachelorstudium mit der Kombination Geschichte und Germanistik in Göttingen absolviert. Nun studiert sie im sechsten Master-Semester Geschichte, ebenfalls an der Georgia Augusta. Als “Springerin” wird sie sich den vielfältigsten Tätigkeiten in allen Aufgabenbereichen zuwenden.

     

    Wir freuen uns, die beiden als neue Verstärkung des Teams zu begrüßen!

     

    Svetoslav Stoyanov
    Svetoslav Stoyanov
    Lisa Hilbig
    Lisa Hilbig

     
     
     
     

     

  • Neue Team-Mitglieder

    Mit Beginn dieses Monats ist unser Team größer geworden. Wir freuen uns, dass Hanna Feesche und Marie Günther das Organisationsbüro verstärken.

    Hanna stammt aus Frankfurt am Main und studiert hier in Göttingen Geschichte und Politik im 5. Bachelor-Semester.
    Marie kommt aus Lüneburg. Sie ist im 3. Fachsemester und studiert Geschichte und Religionswissenschaft.

     

    Hanna Feesche
    Hanna Feesche
    Marie Günther
    Marie Günther

     

    Beide teilen sich einen vielfältigen Aufgabenbereich. Sie betreuen das von der Gerda-Henkel-Stiftung unterstütze Doktorandenforum mit allen seinen Facetten. Außerdem sind sie für das neue „Forum für Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“ zuständig.

    Damit ist der Raum des Organisationsbüros zu den wöchentlichen Team-Besprechungen bereits gut gefüllt. Für die Umsetzung des Schülerprogramms benötigen wir allerdings noch Unterstützung: Stellenausschreibung – Studentische Hilfskraft. Wir setzen uns immer mittwochs zusammen und halten uns gegenseitig auf dem Laufenden. Das Organisationsbüro ist aber auch unter der Woche fast immer besetzt und ein richtiges Büro-Schild gibt es nun auch.

     

    Türschild des Organisationsbüros
    Türschild des Organisationsbüros
  • Start des Blogs

    Liebe BesucherInnen,

    Das Organisationsteam begrüßt Sie sehr herzlich auf dem offiziellen Blog des 50. Deutschen Historikertages 2014 in Göttingen!

    Ab sofort finden Sie hier aktualisierte Informationen rund um den Historikertag – wir halten Sie regelmäßig über das Veranstaltungsprogramm, über den organisatorischen Prozess und über alle weiteren Neuerungen auf dem Laufenden. Dazu werden wir Einblicke in unsere Arbeit geben und sicherlich auch Gastbeiträge von beteiligten Institutionen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einbinden. Um Sie bestmöglich und bequem zu informieren, ergänzen weitere Kanäle unser Blogangebot:

    Folgen Sie uns auf Twitter, um über neue Blogeinträge informiert zu werden sowie aktuellste Kurznachrichten direkt vom Tagungsgeschehen zu erhalten. Nachdem bereits während der letzten Historikertage die Hashtags #HisTag10 und #HisTag12 erfolgreich eingesetzt wurden, kennzeichnen wir alle Tweets mit #HisTag14, damit Sie stets den Überblick behalten. Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite, auf der man sich in den kommenden Monaten über das Programm des Historikertages, Inhaltliches aus den Sektionen, aber auch über Übernachtungs- oder Anfahrtsmöglichkeiten austauschen kann. Zudem werden hier alle Tweets erscheinen, womit die Facebook-Seite zu einer umfangreichen Austausch- und Informationsplattform wird.

    Darüber hinaus möchten wir gerne die Gelegenheit nutzen, uns Ihnen als Organisationsteam vorzustellen. Die Arbeit hier in Göttingen an der Georg-August-Universität wird vom Ortskomitee, der Geschäftsführung und dem Organisationsbüro getragen.

    Das Ortskomitee für den 50. Deutschen Historikertag besteht aus: Prof. Dr. Arnd Reitemeier [Professur für Niedersächsische Landesgeschichte und Direktor des Instituts für Historische Landesforschung], Prof. Dr. Dirk Schumann [Professur für Neuere und Neueste Geschichte], Prof. Dr. Hedwig Röckelein [Professur für Früh- und Hochmittelalter und Leiterin des Diplomatischen Apparats], Prof. Dr. Michael Sauer [Professur für Fachdidaktik Geschichte]. Sprecher des Ortskomitees ist Prof. Reitemeier.


    benjamin_buehring1_randDie Geschäftsführung hat Benjamin Bühring inne. Er hat in Kiel Geschichte, Anglistik und Pädagogik studiert und 2009 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien abgeschlossen. Mit einer Arbeit über Verwaltung als Kommunikationsprozess unter den Bedingungen der Personalunion zur Zeit Georg I. und Georg II. wurde er Anfang 2013 in Göttingen promoviert.

    Das Organisationbüro setzt sich momentan aus vier studentischen Mitarbeitern zusammen, die in den kommenden Monaten sicherlich noch Verstärkung erhalten werden.

    marten_hansen_randMarten Hansen schloss sein Bachelorstudium bereits in Göttingen ab und studiert seitdem im ersten Fachsemester Master of Education Englisch und Geschichte. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner nimmt sich für den Historikertag der Betreuung der Referenten und Sektionen sowie der Eröffnungs- und Festveranstaltung an.

    theresa_herbrand_randMaria Teresa Herbrand aus Niedersachsen befindet sich im ersten Fachsemester Master of Education in der Kombination Geschichte und Deutsch. Auch sie absolvierte ihr Bachelorstudium zuvor an der Georg-August-Universität. Die Verlagsausstellung und das Forum „Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“ bilden ihr Tätigkeitsfeld für den Göttinger Historikertag.

    kristina_schulz_randKristina Schulz kommt ebenfalls aus Niedersachsen und studiert im dritten Fachsemester Bachelor of Arts die Fächer Englisch und Geschichte. Sie ist für die Referentenbetreuung und die Organisation des Exkursionsangebotes tätig.

    christian_wachter_randChristian Wachter stammt aus Schleswig-Holstein und erlangte den Grad eines Bachelor of Arts in Geschichte und Philosophie an der Universität Hamburg. Er studiert nun im fünften Master-Fachsemester die gleiche Kombination in Göttingen. Für den Historikertag widmet er sich der Pressearbeit sowie der Administration und Redaktion der Homepage wie auch der Social-Media-Präsenzen.