Zur Rückgabe von Kulturgütern – Möglichkeiten und Perspektiven der aktuellen Diskussion

Moderation: Roland Wenzlhuemer (München)


Beteiligte: Hermann Parzinger (Berlin), Martin Zimmermann (München), Larissa Förster (Berlin), Andreas Eckert (Berlin), Elisio Macamo (Basel)


Seit geraumer Zeit wird in verschiedenen Medien über die Frage diskutiert, in welchem Umfang Kulturgüter anderer Länder, die in verschiedenen historischen Kontexten in rechtlich uneindeutiger Weise erpresst, geraubt oder zwangsverkauft wurden, zu restituieren sind. Diese Debatten schlagen bisweilen hohe Wellen und werden von einer größeren Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt, da sie letztlich auch die Museumslandschaften bis hin zu anthrologischen Sammlungen mit menschlichen Überresten betreffen. Die Frage nach der Provenienz der Museumsbestände wird dringlich gestellt, wobei die Museen selbst durch neue Initiativen nach Antworten suchen. Auf dem Podium wird nicht in erster Linie an die zurückliegenden Debatten erinnert, sondern über mögliche Perspektiven gesprochen, mit denen die vielfältigen, mit den Kulturgütern verbundenen Problemstellungen verantwortungsvoll und in Kooperation mit den betroffenen Ländern gelöst werden könnten.