Teile und erhalte. Forschungsdaten veröffentlichen in der Geschichtswissenschaft

Thema: Digitale Geschichtswissenschaft
Sprache: Deutsch
Ort: Hörsaal 1
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Forschungsdaten sind in den Arbeitsprozessen der Geschichtswissenschaften angekommen. Quellensammlungen werden als Retrodigitalisierung, Transkription, Übersetzung, in Verzeichnissen, Registern und Datenbanken und mit computergestützten Verfahren digital verarbeitet. Öffentlich sichtbar werden diese Daten jedoch äußerst selten, denn publizierte Daten sind in der historischen Forschung weiterhin eine Ausnahmeerscheinung.

Forschende, die ihre Daten veröffentlichen möchten, blicken zuvor auf eine oft aufwändige Aufbereitung und einen schwer bis unsicher einzuschätzenden Gewinn dieser Mühen. Wie ließe sich der Publikationsprozess erleichtern und welche Erträge sind erwartbar? Soll überhaupt jede:r die eigenen Forschungsdaten veröffentlichen oder besser nur in einem Umfeld mit zusätzlichen Ressourcen? Wie lassen sich Barrieren aus der eigenen Fachkultur heraus überwinden und welche gesellschaftliche Relevanz kann die Veröffentlichung von geschichtswissenschaftlichen Forschungsdaten entfalten?

In der Paneldiskussion möchten wir die Potentiale und Herausforderungen einer Datenpublikation aus Sicht von Forschenden in der Geschichtswissenschaft herausarbeiten. Gemeinsam mit dem Publikum sollen explizit auch die Gründe beleuchtet werden, die für und gegen eine Veröffentlichung von Daten sprechen.

Die Veranstaltung wird organisiert von NFDI4Memory/Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) Mainz.

Einführung
Fabian Cremer (Mainz)
Impulsbeiträge und Diskussion
Constanze Buyken (Mainz), Katrin Moeller (Halle-Wittenberg), Werner Scheltjens (Bamberg), Silke Schwandt (Bielefeld)
Moderation
Thorsten Wübbena (Mainz)
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