


(29. September 2010 - 15.15 bis 18 Uhr - Gedenkstätte Berliner Mauer)
Leitung: Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, Dresden
1. Die Berliner Mauer im Zentrum des längsten Konflikts des Kalten Krieges zwischen 1958 und 1963
Referent/in: Prof. Dr. Manfred Wilke, Berlin
2. Die Wechselwirkung von Grenzregime und Gesellschaftskonstruktion im SED-Staat
Referent/in: Prof. Dr. Thomas Lindenberger, Wien
3. Fluchtverhinderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Referent/in: Dr. Gerhard Sälter, Berlin
4. Die Bernauer Straße als
5. Die Berliner Mauer als globale Ikone: vom Bauwerk zum lieu de mémoire
Referent/in: Prof. Dr. Leo Schmidt, Cottbus
Abstract
Die Berliner Mauer dürfte die berühmteste Grenze der Welt sein. Sie war das Symbol der Teilung Berlins, Deutschlands und Europas, als sie stand. Sie wurde zum Mythos des demokratischen Aufbruchs und der Diktaturüberwindung, als sie fiel. Bis auf kleine Reste verschwunden, scheint sie nunmehr als Ikone der Erinnerung immer stärkere Präsenz im Gedächtnis der zivilisierten Welt anzunehmen. Die interdisziplinär angelegte Sektion erschließt die vielfältigen Dimensionen dieses anscheinend zeitlos prominenten Bauwerks: seine Zentralität in der internationalen Politik, seine konstitutive Bedeutung für die SED-Herrschaft, die Formung der Erinnerung an die Mauer im vereinigten Deutschland sowie deren weltweite Ikonisierung. Der Tagungsort Berlin bietet ideale Voraussetzungen für die Realisierung dieser Sektion.