Wissenschaft schafft Wissen. Sie definiert sich wesentlich über ihre Methoden wie Datenerhebung, Auswertung, Überprüfbarkeit, Transparenz, aber auch über ontologische Kategorien wie Objektivität. Diese werden jedoch laufend hinterfragt: Gibt es überhaupt so etwas wie „gesicherte Fakten“? Ist Objektivität überhaupt möglich, oder muss es beim Anspruch bleiben? Hat Wissen ein Verfallsdatum, und welche Ereignisse sind es, die Wissen obsolet machen? Wie gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesen Ungewissheiten um? Welche Rolle spielt Glauben dabei? Diese Fragen, die Wissenschaftshistorikerinnen umtreiben, sind das Thema der zweiten Public Lecture.
Es dikutieren:
Matthias Glaubrecht, Centrum für Naturkunde, Universität Hamburg
Julia Offen, ScienceSlam Hamburg
Christian Polke, Systematische Theologie, Universität Hamburg
Moderation: Sven Felix Kellerhoff, WELT



