Podiumsdiskussion
Trotz Forschungs-Boom, zahlreichen Lehrstühlen und Institutionen befindet sich jüdische Geschichte weiter in der Nische. Ähnliches gilt für viele Gruppen von „Anderen“: von unterprivilegierten Klassen über Frauen bis zu rassistisch Diskriminierten – aber auch für nicht-europäische Länder und Regionen. Im Gespräch soll diskutiert werden, wie wir Geschichtswissenschaft betreiben können, ohne historische Ausgrenzungsprozesse erneut zu vollziehen. Wie ist es möglich, Geschichte zu erforschen und zu schreiben, die das „Allgemeine“, Mächtige und Erfolgreiche ebenso umfasst wie das „Andere“, Unterdrückte und Gescheiterte?
Programm:
Miriam Rürup (Moderation)
Stefanie Schüler-Springorum (Begrüßung und Einführung)
Es diskutieren:
Mathias Berek (Leipzig)
Kirsten Heinsohn (Hamburg)
David Jünger (Berlin)
Achim Rohde (Marburg)



