(Deutsch-Ukrainische Historikerkommission)
Die Schlucht von Babyn Jar war im September 1941 der Schauplatz der größten einzelnen Mordaktion an jüdischen Männern, Frauen und Kindern im Zweiten Weltkrieg, die unter der Verantwortung des Heeres der Wehrmacht durchgeführt wurde. Babyn Jar wurde nach dem Krieg Gegenstand der juristischen Aufarbeitung und des Gedenkens. In Deutschland ist in der jüngeren Vergangenehit vor allem Katja Petrowskajas Text „Vielleicht Esther“ (2013) bekannt geworden, in dem sie die Erschießung ihrer jüdischen Urgroßmutter 1941 in Kiew thematisiert.
Auf dem Historikertag soll es 75 Jahre nach dem Massaker um die jüdischen, ukrainischen und deutschen Erinnerungen an Babyn Jar gehen.
Round table:
– Guido Hausmann, Regensburg
– Yaroslav Hrytsak, Lwiw
– Vladyslav Hrynevych, Kiew
– Martin Schulze Wessel, München
– Igor Shchupak, Dnipro
– Kai Struve, Halle an der Saale
– Anna Veronika Wendland, Marburg



