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SUMMARY:[Historikertag 2025] Einblicke. Das Projekt zur Ermittlung von NS-Raubgut an der ULB Bonn NS-Raubkunst
DESCRIPTION:Seit dem Jahr 2020 überprüft die ULB Bonn in einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekt systematisch ihre Bestände auf NS-Raubgut.
Aufgrund ihrer Doppelrolle als Universitäts- und Pflichtexemplarbibliothek kam ihr in der NS-Zeit eine zentrale Rolle als Empfängerin NS-verfolgungsbedingt entzogener Bücher und anderer Objekte zu. Dies spiegelt sich vor allem in den bislang erhobenen Zahlen und dokumentierten Raubgut-Fällen wider: Aus rund 94.000 überprüften Zugängen der Zeit zwischen 1933 und 1950 wurden circa 4.200 als NS-Raubgut identifizierte oder verdächtige Zugänge in Verbindung mit über 320 verdächtigen Provenienzen erschlossen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden zunächst in Vortragsform ein kurzer Einblick in das Raubgut-Projekt, seine Methodik und erste Ergebnisse gegeben sowie eine Auswahl an Raubgut-Fällen präsentiert. Die hiermit in Verbindung stehenden Bücher und eine Reihe weiterer, projektrelevanter Objekte können anschließend im Original unter die Lupe genommen werden. Mitarbeitende des Projekts stehen für Fragen und zum Gespräch zur Verfügung.
Die Veranstaltung ist auf 40 Plätze begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung an: bonn@historikertag.de
Die Veranstaltung findet statt in der ULB Bonn an der Adenauerallee 33-41, 53117 Bonn, 1. OG, Multifunktionsraum (MFR).
Der Beitrag Einblicke. Das Projekt zur Ermittlung von NS-Raubgut an der ULB Bonn NS-Raubkunst erschien zuerst auf Historikertag 2025.
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