BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wordpress//historikertag-2025//DE
X-ORIGINAL-URL:https://www.historikertag.de/Bonn2025/programm/postimperiale-infrastrukturen-der-mittelmeerraum-in-transepochaler-perspektive/
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
UID:historikertag-2025-4345
DTSTAMP:20250325T114317Z
DTSTART:20250918T063000Z
DTEND:20250918T081000Z
SUMMARY:[Historikertag 2025] (Post)imperiale Infrastrukturen. Der Mittelmeerraum in transepochaler Perspektive
DESCRIPTION:Imperien wie das römische oder das osmanische Reich haben den Mittelmeerraum maßgeblich geprägt. Dennoch spielt das Thema imperialer Macht in den „New Mediterranean Studies“ keine prominente Rolle. Umgekehrt ist der poströmische Mittelmeerraum in der „New Imperial History“ nicht zentral, obgleich die arabisch-islamische Expansion und der europäische Kolonialismus die kulturellen und religiösen Konstellationen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Region stark veränderten. 
Vor diesem Hintergrund untersucht die Sektion (post)imperiale Infrastrukturen des Mittelmeerraumes in transepochaler Perspektive: Mit Blick auf Antike, Mittelalter und Moderne fragt sie, (1) wie imperiale Infrastrukturen entstanden, (2) die Region veränderten, (3) auf andere Teile der Welt ausstrahlten und (4) nach der Auflösung von Imperien fortwirkten. Im Zentrum steht das Problem der (post)imperialen Organisation von Herrschaft und Differenz, der Erschließung von Ressourcen und der Verteilung von Macht. 
Ziel der Sektion ist es, durch einen diachronen Vergleich (post)imperialer Infrastrukturen des Mittelmeerraumes Epochen übergreifende Dynamiken von Macht herauszuarbeiten. Das Mediterraneum wird dabei als vormodernes Labor maritimer Konnektivität gefasst, in dem Afrika, Asien und Europa bereits vor der neuzeitlichen Globalisierung eng vernetzt waren und in dem sich die Grenzen von Herrschaft und Siedlung, Handel, Kultur und Religion seither immer wieder verschoben – zumal durch Prozesse imperialer Expansion und Kontraktion. In globalhistorischer Perspektive stellt sich dabei die Frage, inwiefern diese für den Mittelmeerraum gewonnenen Erkenntnisse auf andere Weltregionen übertragbar sind. 
Die Sektion beginnt (1) mit einer kurzen Einführung in das Thema (5 Minuten), liefert (2) drei epochenspezifische Fallstudien (jeweils 15 Minuten) und mündet (3) in eine Diskussion (40 Minuten). 
Der Beitrag (Post)imperiale Infrastrukturen. Der Mittelmeerraum in transepochaler Perspektive erschien zuerst auf Historikertag 2025.
LOCATION:Hörsaal 3
END:VEVENT
END:VCALENDAR