Kerstin Brückweh, Christina von Hodenberg, Christian Marx (Sektionsleitung)

Auf Dachböden, in Kellern und manchmal auch Archiven ODER wie sich mit Sozialdaten Zeitgeschichte erforschen lässt – erstes Treffen der AG Sozialdaten und Zeitgeschichte

Themen:
Sprache: Deutsch
Ort: Institut für Geschichtswissenschaft (1.011)
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Sozialwissenschaftliche Dauerbeobachtungen liefern Einblicke in das Leben vieler Menschen. Diese zur Beobachtung von Gesellschaften gesammelten qualitativen und quantitativen Sozialdaten bilden eine komplexe, heterogene Quelle und fordern Zeithistoriker:innen heraus: Häufig liegen sie in Archiven, manchmal in den Kellern von Forschenden, zudem sind besondere methodische Kenntnisse und eine wissensgeschichtliche Kontextualisierung notwendig. Die neue AG möchte auf dem Historikertag inhaltliche Schlaglichter auf die Arbeit mit diesen Daten werfen und zur Vernetzung anregen.

Schlaglichter
Benno Nietzel (Berlin), Eva Gajek (Erkner), Lilli Rast (Erkner), Sabine Reh (Berlin), Kai Naumann (Stuttgart), Peter Kompiel (Berlin)

Benno Nietzel: Das Ich im Umbruch. Arbeit, Weiterbildung und Subjektivität nach der Wiedervereinigung anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsdaten der 1990er Jahre

Eva Gajek / Lilli Rast: Sozialdaten und symbolisches Kapital: Villenviertel als methodisches Labor

Sabine Reh: Längsschnittdaten zur Entwicklung von Schulen und Lernen – ihre Nutzung in der historischen Bildungsforschung

Kai Naumann: Sozialdaten und die staatlichen Archive: Angebot und Perspektiven

Peter Kompiel: Sozialdaten im Interviewportal Oral-History.Digital

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