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X-ORIGINAL-URL:https://www.historikertag.de/Bonn2025/en/programm/machtgrenzen-die-rolle-von-geofaktoren-im-kontext-innerregionaler-kommunikation-11-19-jahrhundert/
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SUMMARY:[Historikertag 2025] Machtgrenzen? Die Rolle von Geofaktoren im Kontext innerregionaler Kommunikation (11.–19. Jahrhundert)
DESCRIPTION:ACHTUNG, RAUMÄNDERUNG: JETZT SCHLOSSKIRCHE!
 
Die Sektion untersucht am Beispiel unterschiedlicher Geofaktoren und Räume den Zusammenhang von Natur und Macht in der vorindustriellen Zeit. Unter „Geofaktoren“ werden z. B. die Bodenbeschaffenheit, das Regionalklima, Flora und Fauna bzw. die Existenz spezifischer Formationen wie Flüsse, Seen, Meere, Moore, Wälder, Gebirge, Wüste etc. verstanden. Im weiteren Sinn gehören auch Ressourcen wie Holz und Bodenvorkommen etc. dazu. Es handelt sich um lokale bzw. regionale Gegebenheiten, die sich seit jeher unmittelbar auf die innerregionale Kommunikation auswirkten und dennoch bisher von der landes- und regionalhistorischen Forschung in ihrer Breite zu wenig Beachtung gefunden haben. 
„Innerregionale Kommunikation“ bezeichnet hier jegliche Art von ökonomischem, administrativem, kulturellem oder organisatorischem Austausch, der eine Region zu etwas „Eigenem“, zu einer eigenen Raumeinheit mittlerer Größe formt. Der von unterschiedlichen Akteuren getragene Austausch stand dabei stets unter dem unmittelbaren Einfluss von Geofaktoren. Die Sektion geht nun der Frage nach, inwieweit naturgeographische Gegebenheiten das kommunikative Handeln beeinflussten oder gar – nachhaltig? – formten. Geofaktoren konnten, so die These, dazu führen, dass die „innerregionale Kommunikation“ und damit auch die Zirkulation von Macht eingeschränkt oder unterbrochen wurde, sie konnten also zu „Grenzen der Macht“ geraten – und dennoch zugleich (neue) Machthorizonte eröffnen.  
Unter der Leitfrage „Die Formung von Räumen durch Geofaktoren – (k)eine Machtfrage?“ wird epochenübergreifend anhand verschiedener regionaler Beispiele und Geofaktoren das Zusammenwirken von Akteuren und Geofaktoren fokussiert. Es wird diskutiert, was „Macht“ hier konkret bedeutet, wie sie sich hier gegebenenfalls von „Herrschaft“ unterscheidet und was dies am Ende für die innerregionale Kommunikation heißt. Mit Blick auf die gemeinsame Diskussion (35 Minuten) ist die Zuhörerschaft eingeladen, eigene Forschungsbeispiele zur Diskussion zu stellen. 
Das Zusammenspiel von Natur und Macht in vorindustrieller Zeit wird mithin anhand dreier Zugriffe (jeweils 15 Minuten) untersucht, um jeweils unterschiedliche Zeiträume, naturgeographische Faktoren, regionale Räume und Stränge innerregionaler Kommunikation zu fokussieren. 
Der Beitrag Machtgrenzen? Die Rolle von Geofaktoren im Kontext innerregionaler Kommunikation (11.–19. Jahrhundert) erschien zuerst auf Historikertag 2025.
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